Max Blumenthal ist von Hass erfüllt. Sein neues Buch heißt „Republican Gomorrah“ und benutzt biblische Bilder um die größte Oppositionspartei zu verdammen. Sein neuestes Hetzvideo verdammt
„Lebensstile der Weißen und Beeinflussbaren“.
Die erste Person, die dabei attackiert wird ist zwar asiatischen Ursprungs, aber Blumenthals Hass kennt nun mal keine Grenzen. Im Wesentlichen geht es darum, friedliche Demonstranten zu verarschen, die sich am 12. September versammelt haben, um für ihre Freiheiten einzustehen und ihrer Unzufriedenheit mit der Verschuldungspolitik Obamas Ausdruck zu verleihen. Sie dafür zu verdammen ist tatsächlich dumm.
Natürlich nicht wörtlich, aber in den wesentlichen Momenten seiner Karriere hilft ihm der Tod eines nahestehenden Menschen:
Obamas Oma Madelyn Lee Payne Dunham starb zwei Tage vor dem Wahltag 2008 und kurz zuvor hat Kandidat Obama sie noch medienwirksam auf Hawaii besucht. Netter Mitleidseffekt der sicherlich einige Stimmen gebracht hat. Danke Oma!
Senator Ted Kennedy starb gut zwei Wochen vor Obamas Kongressrede zur Gesundheitsreform und der Präsident hat eine nette Gelegenheit die Debatte während der Trauerfeier weiter zu emotionalisieren. Während der Kongress-Rede legt er knallhart nach, drückt auf die Tränendrüse und fleht den Kongress an, Onkel Teddys Erbe bitte nicht zu beschmutzen und ihm brav zuzustimmen.
„Obamaworld, wie sie durch den Präsidenten bei einer Bürgersprechstunde am Mittwoch erklärt, wurde:
Wenn wir Geld in Primärversorgung für Diabetes stecken anstatt Operateuren „$30,000, $40,000, $50,000″ für spätere Amputationen zu geben — ein Klopper, der das Arzthonorar mindestens um den Faktor 30 zu hoch darstellt — „wird uns das Geld sparen.“
Zurück auf der Erde hat eine gründliche Studie im Circulation Magazin herausgefunden, dass für Herzerkrankungen und Diabetes „falls alle empfohlenen Präventionsmassnahmen mit 100%igen Erfolg angewandt würden, die Prävention fasst 10 mal soviel kosten würde wie die Einsparungen und dadurch die nationale Gesundheitsrechtnung um 162 Prozent steigt. Das ist der Fall, weil Prävention angewandt auf grosse Bevölkerungsanteile sehr teuer ist[...]„
An Obamas sogenannte Wandel ist wirklich gar nix neues – die alte Linke lässt grüssen. 1961 konnte Reagan natürlich noch nicht ahnen, was der in diesem Jahr geborene kleine Barack 48 Jahre später durch den Kongress jagen will – oder doch?
In Israel haben Menschen allen Grund zur Sorge, denn Amerikas Präsident steht nicht voll auf ihrer Seite.
In der Erdbeerwelt geht es darum, dass Uschi den Barack lieber mag als den George, was ganz putzig, aber auch total belanglos ist. Jeder Nachkriegspräsident in den USA wurde von der jeweiligen Opposition als Nazi bezeichnet: Truman ist ein Nazi Eisenhower ist ein Nazi Kennedy ist ein Nazi Lyndon Johnson ist ein Nazi Nixon ist ein Nazi Gerald Ford ist ein Nazi Carter ist ein Nazi Reagan ist ein Nazi Bush, natürlich die ganze Sippe auf einmal Clinton ist ein Nazi Obama ist ein Nazi
In Deutschland wird derzeit der Rechtsruck in Amerika beschworen, weil Obama sich Kritik wegen seiner Gesundheitsreform gefallen lassen muss:
Die Bilder, die derzeit zirkulieren, sind aber auf Lyndon LaRouchezurückzuführen, der dass Ganze von kommunistischer Seite aus attackiert.
Und überhaupt haben die Proteste gute Frucht gebracht: Der Finanzausschuss des Senats sieht die Behandlung alter Menschen jetzt nicht mehr als Geldverschwendung an.
Chuck Norris schreibt für TownHall und stellt dabei hervorragende Fragen:
- Glauben wir wirklich [staatliche Erziehungshilfe] würde jede Form von Erziehung in ihrem Kontext betrachte oder würde sie nicht eher ihre eigenen Werte indoktrinieren?
- Sollen wir etwa annehmen Staatsdiener würden die sozialen und religiösen Werte eines jeden Elternteils verstehen?
- Sollten wir weiter [aus den Worten des Gesetzentwurfs] schlussfolgern, dass Familien mit geringem Einkommen weniger über elterliche Erziehung wissen?
- Sind Mittel- und Oberschicht-Eltern wirklich bessere Eltern?
- Wollen Sie Regierungsmitarbeit in Ihrem Haus, die Ihnen sagen, wie Sie Ihre Kinder zu erziehen haben?
- Wann ist die Gesundheitsreform überhaupt zu staatlicher Kindererziehung geworden?
„Falls Sie eine eMail bekommen oder etwas im Web zum Thema Krankenversicherung sehen das Ihnen verdächtig vorkommt, senden Sie es bitte an flag@whitehouse.gov.“
Ein Beispiel:
PolitiFact widerlegt Obamas Behauptungen Krankversicherer würden sich dumm und dusselig verdienen.
Die Zustimmungsquote zu Obamas Gesundheitsreform liegt bei nur noch 44%, runter von 46% vor zwei Wochen und 50% Ende Juni. Auch im Repräsentanten-Haus wächst der Widerstand: 54 Demokraten und alle Republikaner sind gegen Obamacare.
Der Grund ist offensichtlich.